LEGO-QR-Code auf 32×32-Grundplatte: Was passt?
Eine 32×32-Grundplatte. Das ist die kurze Antwort, und die Wahl ist nicht zufällig: Es ist die kleinste Standardplatte, auf die ein brauchbarer QR-Code mit einer Noppe pro Modul passt – samt Ruhezone, die ihn scannbar macht.
Prüf, ob dein Code passtEine Noppe pro Modul
Ein QR-Code ist ein quadratisches Raster aus Modulen. Am saubersten baust du ihn aus LEGO, wenn jedes Modul genau einer Noppe entspricht – kein Skalieren, kein Runden, keine halb bedeckten Felder. So bleibt die Geometrie perfekt, und ein Handy liest ihn genauso leicht wie einen gedruckten Code.
Das heißt aber auch: Die Grundplatte setzt eine harte Grenze. 32 Noppen breit heißt 32 Module breit, und der Code muss samt Rand draufpassen.
Welche QR-Versionen passen
QR-Codes gibt es nur in festen Größen, jeweils in Schritten von vier Modulen:
Version 1 – 21×21. Der kleinste Standard-Code. Jede Menge Platz drumherum und am leichtesten zu scannen, weil jedes Modul eine volle Noppe mit großzügigem Rand ist.
Version 2 – 25×25. Passt bequem. Reicht für einen kurzen Link oder einen WLAN-Namen samt Passwort.
Version 3 – 29×29. Die größte, die passt. Lässt gerade genug Rand für die Ruhezone.
Version 4 – 33×33. Passt nicht. Zwischen 29 und 33 gibt es nichts – ein Inhalt, der für Version 3 zu lang ist, ist also direkt zu groß für die Grundplatte.
Ohne Ruhezone geht's nicht
Scanner brauchen einen freien Rand um den QR-Code, um seine Kanten zu finden. Bei einem 32×32-Bau sind das die freien Noppen der Grundplatte rundherum – deshalb setzt brickcodes den Code in die Mitte, statt ihn in eine Ecke zu schieben. Dieser freie Rand sorgt dafür, dass sich der fertige Bau auf Armlänge scannen lässt, und er ist der Grund, warum Version 3 die praktische Grenze ist und nicht ein theoretisches 31×31.
Wenn dein Code zu groß ist
brickcodes sagt dir das sofort – samt der Rastergröße, die er bräuchte. Die Lösung ist fast immer, den Inhalt zu kürzen: Ein URL-Shortener macht aus einem langen Link einen Code der Version 1 oder 2, und ein kleinerer Code lässt sich leichter scannen und günstiger bauen.
Gut zu wissen: Auch die Fehlerkorrektur beeinflusst die Größe. brickcodes kodiert deinen Inhalt auf mehreren Stufen und nimmt die robusteste, die noch auf 32×32 passt. Ein Code, der knapp zu groß ist, passt so auf einer niedrigeren Stufe vielleicht doch noch drauf. Du bekommst automatisch die robusteste Variante, die passt.
Kann ein Code über mehrere Grundplatten gehen?
Bei brickcodes nicht. Ein über mehrere Platten verteilter Code hat Fugen und Versatz genau dort, wo Scanner am empfindlichsten sind – deshalb ist jeder Bau für eine einzige 32×32-Platte gedacht. Den Inhalt zu kürzen ist die zuverlässigere und günstigere Lösung.
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